Aikido
Die Entstehung des Aikido
Das Aikido entstand aus dem Aiki-Jitsu. Dieses erlernte Uyeshiba von Meister Takeda. Erst 1925 entstand dann seine Sicht der Kampfkunst.
Der Hauptgedanke bei der Entstehung dieser Kampfkunst war, dass der Angreifer verschont wird. Der Kraft des Gegners sollte nicht rohe Kraft entgegengesetzt werden, sondern der Angriff soll ins Leere laufen.
Der Name Aikido setzt sich aus drei Silben zusammen. „Ai“ steht für die Harmonie. „Ki“ bedeutet Lebenskraft bzw. Energie. Das „Do“ steht im japanischen für den Weg oder Pfad.
Aikido - Training
Den Kern des Aikido-Trainings bilden vor allen defensive Verteidigungstechniken und das Umleiten von Angriffen, um einen Gegner angriffsunfähig zu machen.
Hierbei werden Wurftechniken (nage waza) und Haltetechniken (osae waza oder katame waza), die den Hauptteil der Aikido-Techniken ausmachen, eingesetzt.
Auch im Aikido gibt es ein Graduierungssystem. Die Schülerstufen sind in Kyu-Gerade (5 oder 6) unterteilt. Die Stufen werden Dan-Grade genannt. Die meisten Verbände verleihen 8 Stufen.
Die Aikidoka tragen beim Training einen Gi. Dieser besteht aus Jacke, Hose und Gürtel. Die Meister tragen zusätzlich einen japanischen Hosenrock (Hakama).
Bis zur wirklichen Verteidigungsfähigkeit benötigt ein Schüler im Aikido mehrere Jahre Übung, um sich damit wirksam verteidigen zu können.




